Vita
der Malerin Daniela (Dany) Arndt.
Die Malerei zählt neben der Architektur, der Bildhauerei, der Grafik und der Zeichnung zu den klassischen Gattungen der Bildenden Kunst. Malerei ist das Anbringen von Farben mittels Pinsel oder Spachtel oder anderer Gegenstände auf einer Fläche.
So lautet im modernen Internet (Wikipedia) die einleitende Kurzbeschreibung über die Malerei, dieser faszinierenden jahrtausende alten Kunst (Höhlen- und Felsenmalerei).
Daniela Arndt (nachfolgend „Dany“ genannt) wurde 1975 in Lindlar geboren und wuchs in Hintersteimel, einem kleinen oberbergischen Ort bei Engelskirchen- Loope, als „mittlere“ von 3 Schwestern in einem intakten Elternhaus auf. Ihr Interesse für die bildende Kunst im Allgemeinen und für die Malerei im Besonderen wurde schon hier, in ihrem ersten Lebensabschnitt, geweckt.
Aktiv malt die 36-jährige aber erst seit wenigen Jahren. Zunächst probierte sie die Ölfarben aus, merkte aber bald, dass ihr der Umgang mit Acrylfarben weitaus besser liegt.
Die Festlegung auf die Acrylmalerei war damit zwar schnell entschieden, in der Motivwahl bleibt sie jedoch flexibel. So entwickelte sie nach der anfänglichen Naivenmalerei in den letzten Jahren autodidaktisch ein breit gefächertes Repertoire. Sowohl die abstrakte als auch die gegenständliche Kunst sind ihr ebenso vertraut wie die dreidimensionale Malerei. Landschaften und Tiere, vorzugsweise aus Afrika, entstehen ebenso auf ihrer Palette wie auch Stillleben und Collagen. Auch das wohl schwierigste Motiv in der Malerei, die Darstellung des Menschen, stellt sie anschaulich dar, beispielsweise im Portrait oder sogar im Akt. Gerne nimmt sie auch Auftragsarbeiten nach individuellen Wünschen entgegen.
In der Farbgestaltung ist Dany eher konservativ. Zwar ist die Freude an der Farbe in allen ihren Werken deutlich zu spüren, aber sie vermeidet das Extreme. So wird man überzogen grelle Farben, z.B. in ihren abstrakten Bildern ebenso vergeblich suchen wie deprimierend düstere Töne in ihren melancholischen Werken. Es sind Wohlfühlbilder für’s Auge und für’s Gemüt, heiter, freundlich, farbenfroh, sympathisch. Ist es nur Zufall, das jeder, der Dany kennt, ihren Charakter mit genau den gleichen Attributen beschreibt? Sicherlich nicht.
Ihr Bildformat ist das schmale und das breite Rechteck, horizontal oder vertikal. Das Quadrat stellt sie sowohl auf die Seite als auch auf die Spitze. Auch auf Triptychen stellt sie ihre Werke dar. Eine vielseitige Künstlerin, und doch ist in allen ihren verschiedenen Werken ihr ganz persönlicher Malstil unverkennbar, ohne ihn exakt beschreiben zu können. Das muss jedem Betrachter selbst überlassen bleiben.
Heute ist Dany mit ihrem Geburtsort Lindlar wieder eng verbunden, sowohl privat wie auch beruflich.
Zusammen mit Ihrem Lebensgefährten wohnt sie in ihrem gemeinsamen Haus im Ortsteil Bolzenbach- Schümmerich. Hier hat sie nicht nur ihr Atelier, hier ist ihre Wohlfühloase, hier dekorieren viele ihrer Bilder die Zimmerwände.
Im Zentrum von Lindlar betreibt sie seit 2005 ein „trendiges“ Bekleidungsgeschäft, das „SEASONS“, wo stets einige ihrer Werke öffentlich anzuschauen sind. Man darf sie dort gerne auf ihre Bilder ansprechen. Fotografien Ihrer Werke findet der Interessierte außerdem auch im Internet unter www.danys-bilder.de.
Die derzeitige Ausstellung im Restaurant „Lindenhof“ in Marialinden ist schon ihre zweite Ausstellung. Zuvor waren ihre Werke auch schon in der Coffee Bar „Bacco“ in Lindlar zu bewundern.
Die Malerei ist stumme Poesie, die Poesie blinde Malerei.
Leonardo da Vinci (1452-1519), italienischer Universalkünstler
Gerd Müller, November 2008
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